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DeFi erwacht: Zahl der Krypto-Kredite zurück auf dem Niveau von 2022

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Kryptomarkt hält den Atem an: 875 Millionen Dollar werden im Juni freigegeben

Foto: ST House Studio/Shutterstock

Decentralized Finance (DeFi) ist wieder beliebt und zurück auf den Stufen, die wir zu Beginn von 2022 sahen, wie Daten von der Blockchain-Analyseplattform Token Terminal zeigen. Damals erreichte die Anzahl der aktiven Kredite einen Gesamtwert von etwa $13,3 Milliarden. 

Während des Bullenlaufs in 2021 erreichte die Anzahl der aktiven Kredite einen Höchststand von $22,2 Milliarden. Nach dem Zusammenbruch der Krypto-Börse FTX, die den Beginn des Bärenmarktes markierte, erreichte die Anzahl der aktiven Kredite einen Tiefstwert von $3,1 Milliarden. Eine Zunahme der Nutzung von DeFi ist im Allgemeinen ein positives Zeichen. Es zeigt, dass Benutzer Vertrauen in den Markt haben und aktiv an verschiedenen Ökosystemen teilnehmen.

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Anstieg der TVL in DeFi-Kryptonetzen

Auch der Total Value Loss (TVL) hat sich deutlich erholt. Im Jahr 2023 erreichte er im Oktober noch einen Tiefstand von ca. $37 Milliarden. Seitdem ist er um 160% auf rund 96,5 Mrd. $ gestiegen.

Der stärkste Anstieg war Anfang 2024 zu verzeichnen, als sich der TVL von rund 54 Mrd. $ auf einen lokalen Höchststand von 109 Mrd. $ im Juni verdoppelte.

DeFi Token könnten noch nicht Schritt halten

Trotz der Wiederbelebung des DeFi-Sektors stellen wir fest, dass viele Projekte in diesem Sektor hinterherhinken. Verschiedene Projekte wie Uniswap (UNI) und Aave (AAVE) sind immer noch sehr niedrig bewertet. So handelt UNI immer noch mehr als 85% unter seinem All-Time-High (ATH).

Hacker nutzen Schwachstelle in DeFi-Protokoll aus

Ein weiterer bekannter DeFi-Token, Curve DAO (CRV), wird sogar mehr als 98% unter seinem ATH gehandelt. Dies ist auf eine kürzlich entdeckte Schwachstelle im Code zurückzuführen. Dieser Fehler ermöglichte es Hackern, auf mehrere ‚Pools‘ innerhalb der Plattform zuzugreifen und mehr als 40 Millionen Dollar in Kryptowährung zu stehlen.

Bei dem Fehler handelte es sich um einen sogenannten ‚Reentrancy Bug‘, der im Vyper-Compiler steckte. Dieser Bug ist eine Schwachstelle in einem Smart Contract, bei der ein Vertrag wiederholt aufgerufen wird, bevor die vorherigen Ausführungen abgeschlossen sind.

Vyper hat den Fehler mittlerweile eingeräumt und bittet Projekte, die seine Programmiersprache verwenden, sich aufgrund des hohen Risikos schnellstmöglich mit Vyper in Verbindung zu setzen.

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Über den Autor:
Gino Presti

Gino Presti ist seit März 2024 bei Crypto Insiders. Seit 2017 ist er aktiv im Kryptowährungshandel und hat sich ein umfangreiches Wissen über den Kryptomarkt angeeignet. Ginos fundiertes Verständnis und seine Begeisterung für Kryptowährungen motivieren ihn, aktuelle Trends und Entwicklungen kontinuierlich zu verfolgen und sein Wissen mit einem breiteren internationalen Publikum zu teilen.

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