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Krypto-Investoren aufgepasst: Betrüger haben eine neue Strategie entwickelt

Betrüger setzen auf Pig-Butchering

Krypto-Investoren aufgepasst: Betrüger haben eine neue Strategie entwickelt

Foto: Shutterstock/Tero Vesalainen

Krypto-Betrüger haben erneut eine neue Strategie entwickelt, um Anleger um ihre hart verdienten Kryptowährungen zu bringen. Die Länge der Betrugsmaschen wird dabei immer kürzer, da Cyberkriminelle ihre Taktiken ständig anpassen. Derzeit richten sich Krypto-Betrüger verstärkt auf soziale Medien, insbesondere auf persönliche Kanäle in diesen Netzwerken.

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Cryptocriminaliteit in 2024

Laut Chainalysis, einem bekannten Blockchain-Sicherheits- und Regulierungsunternehmen, nehmen sogenannte Pig-Butchering-Betrügereien in der zweiten Hälfte ihrer halbjährlichen Krypto-Kriminalitäts-Updates weiter zu.

Die Betrüger passen ihre Methoden an und arbeiten sowohl mit On-Chain– als auch mit Off-Chain-Transaktionen. Durch Pig-Butchering können sie in kürzerer Zeit mehr Opfer abzocken. Während Betrüger im Jahr 2020 noch 271 Tage für einen Betrug benötigten, ist diese Zahl im Jahr 2024 auf nur noch 42 Tage gesunken.

Cyberkriminalitätsforscher von Chainalysis äußert sich

In einem Interview mit Cointelegraph sprach Eric Jardine, Leiter der Cyberkriminalitätsforschung bei Chainalysis, über die Verkürzung der Dauer von Betrugsmaschen:

„Diese Eingriffe haben Betrüger dazu gezwungen, schneller zu agieren, wodurch sie schwerer zu verfolgen sind. Dennoch ist es nicht unmöglich, sie aufzuspüren, und die Ergebnisse der Strafverfolgungsbehörden sowie die Rückführung von Vermögenswerten sind ermutigend.“

Im Bericht von Chainalysis wurde festgestellt, dass 43 % der jährlichen Betrugseinnahmen an Wallets gingen, die im Jahr 2024 erstellt wurden. Dies deutet darauf hin, dass es eine neue Welle von Betrugsfällen gibt. Der Bericht führte aus:

„Dieser Makrotrend steht im Einklang mit der kontinuierlichen Anpassung der Betrüger, weg von umfangreichen Ponzi-Betrugsfällen hin zu gezielteren Kampagnen wie dem Pig-Butchering.“

Chainalysis erklärt außerdem, dass der Wendepunkt bei den Betrugsmaschen mit den verstärkten Durchsetzungsmaßnahmen zusammenhängt. Darüber hinaus haben Stablecoin-Herausgeber begonnen, Betrugsadressen auf eine schwarze Liste zu setzen. Chainalysis berichtet, dass die größten Betrugswallets im Jahr 2024 mit dem KK Park in Myanmar in Verbindung gebracht wurden. Diese berüchtigte Organisation hat in diesem Jahr bereits mehr als 100 Millionen Dollar eingenommen.

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Betrüger setzen auf Pig-Butchering

Krypto-Betrüger greifen zunehmend auf Pig-Butchering zurück, anstatt auf langwierige Ponzi-Betrugsmaschen. Bei Ponzi-Betrug handelt es sich um eine Methode, bei der Menschen durch das Angebot einer Investition betrogen werden, bei der die Auszahlungen an bestehende Investoren aus den Einlagen neuer Investoren erfolgen. Krypto-Betrüger wenden sich Pig-Butchering zu, weil die Gesetze rund um Ponzi-Betrug zunehmend strenger werden, was es für Betrüger schwieriger macht, ungeschoren davonzukommen.

Darüber hinaus ist Pig-Butchering eine langfristige Form des Betrugs. In diesem Fall wird das Opfer schrittweise dazu verleitet, immer mehr zu investieren. Dies geschieht meist über soziale Medien. Das Opfer wird sozusagen „gemästet“ und erleidet schließlich einen finanziellen Verlust.

Der Bericht von Chainalysis, der oft in Krypto-Nachrichten zitiert wird, zeigt auch, dass illegale Dienste Social-Media-Konten an Betrüger verkaufen. Diese Kanäle werden genutzt, um Opfer zu betrügen. Es wird geschätzt, dass rund zwei Millionen Social-Media-Profile von Betrügern gekauft wurden.

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Amal Bell

Amal Bell schreibt seit Februar 2024 für Crypto Insiders. Ihr Interesse an Kryptowährungen und Blockchain-Technologie wurde durch die tiefgehende Transparenz und das Potenzial für Dezentralisierung inspiriert. Sie spezialisiert sich auf das Management von Mining-Nodes, Investitionen und das Schreiben von Smart Contracts. Amal glaubt fest an eine vielversprechende Zukunft für Kryptowährungen und Blockchain, die Innovation und breitere Akzeptanz bringen werden.

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