Foto: Lukas Heldak/Shutterstock
Ein großer Einbruch und Milliarden Dollar, die in wenigen Stunden vernichtet wurden. In den letzten Tagen war es auf dem Kryptomarkt mit einigen Ausnahmen besonders rot. Dennoch erwartet Binance-CEO Richard Teng, dass sich der Kryptomarkt trotz der schlechten makroökonomischen Ereignisse schnell erholen wird.
Makroökonomische Sorgen
Der Bitcoin (BTC) Kurs erhielt diese Woche heftige Schläge, wie in den Bitcoin Nachrichten zu lesen war. Innerhalb kurzer Zeit fiel der Kurs um Tausende Dollar und sank sogar unter 85.000 Dollar. Das hängt vor allem mit der Unsicherheit zusammen, die Präsident Donald Trump mit seiner Handelspolitik sät.
Darüber hinaus gibt es Bedenken bezüglich der amerikanischen Wirtschaft, die aktuell unerwartet schlechte Zahlen zeigte. Gleichzeitig bleibt Inflation ein Problem, was bedeutet, dass die Preise für Waren und Dienstleistungen weiterhin steigen. Bei einer stagnierenden Wirtschaft (wenig oder kein Wachstum) und hoher Inflation kann Stagflation entstehen. Und Letzteres kann für Märkte wie Krypto zum Problem werden.
Krypto-Rückgang von kurzer Dauer
Laut Richard Teng, CEO von Binance, wird der Rückgang wahrscheinlich nicht lange anhalten. In einer Nachricht vom 25. Februar auf X gab er an: „Es ist wichtig, dies als taktischen Rückzug zu sehen, nicht als eine Umkehr.“
Weiter erklärt er, dass sich Kryptomärkte in der Regel schnell von großer Volatilität erholen. Damit weist er auf die Ereignisse in der breiteren Wirtschaft als Ursache hin, wie Inflation und andere wirtschaftliche Kennzahlen.
„Die Geschichte hat gezeigt, dass Kryptomärkte auf makroökonomische Verschiebungen wie traditionelle Anlagen reagieren, sich aber auch mit bemerkenswerter Widerstandsfähigkeit erholen.“
Crypto Fear & Greed Index „Extreme Angst“
Außerdem hat sich das Marktsentiment stark verändert, wenn wir den Crypto Fear and Greed Index betrachten. Am 26. Februar erreichte dieser Index einen Wert von 21 von insgesamt 100, was bedeutet, dass der Markt „extreme Angst“ zeigt.

Letzte Woche stand das Marktsentiment noch bei 44, während es vor einem Monat noch bei 71 lag. Es zeigt wieder einmal, wie schnell sich das Sentiment im Kryptomarkt ändern kann.
Unruhe durch „vorsichtigen Ansatz“ der FED
Teng sagte, dass die „extreme Angst“ vor allem auf die amerikanische Federal Reserve (FED) zurückzuführen sei. Die FED verfolgt nämlich einen „vorsichtigen Ansatz“ in Bezug auf Zinssenkungen. Eine Zinssenkung wird oft als positiv für Krypto angesehen.
Darüber hinaus nimmt die Nachfrage nach Krypto-ETFs in den Vereinigten Staaten zu. Laut Teng ist dies auch ein positives Zeichen und die fundamentalen Indikatoren werden stärker. So haben verschiedene amerikanische Vermögensverwalter Anträge für ETFs eingereicht, die an Altcoins wie Litecoin (LTC) oder Ripple (XRP) gekoppelt sind.