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Kraken ist mittlerweile ein bekannter Name in der Kryptobranche – auch in Deutschland. Doch was viele nicht wissen: Die Plattform entstand aus einer schweren Krise. Diese Geschichte erklärt, warum Kraken heute so stark auf Sicherheit, Zuverlässigkeit und Regulierung setzt.
Als die größte Kryptobörse der Welt zusammenbrach
Im Jahr 2014 ereignete sich ein schwerer Vorfall in der Kryptowelt. Mt. Gox, damals die größte Bitcoin-Börse der Welt, verlor fast 850.000 Bitcoin (BTC) von Kunden. Der Grund: mangelhafte Sicherheit, unzureichende Verwaltung und jahrelanges Missmanagement. Für viele Nutzer bedeutete dies den Verlust ihres gesamten Ersparten. Für die Kryptobranche war klar: Es musste sich etwas ändern.
Jesse Powell, Gründer von Kraken, war an der Aufarbeitung der Katastrophe beteiligt. Was er bei Mt. Gox vorfand, bezeichnete er später als „das größte Chaos, das er je gesehen hatte“. Powell beschloss, es radikal anders zu machen: sicherer, professioneller und transparenter. Noch in derselben Woche begann er mit dem Aufbau einer neuen Kryptobörse: Kraken.
Sicherheit als oberste Priorität
Bei Kraken war Sicherheit keine Nebensache, sondern die Grundlage. Kundengelder werden größtenteils offline aufbewahrt, Daten streng gesichert, und das Plattformkonzept basiert auf professionellen Standards. Kraken führt sogenannte „Proof of Reserves“-Kontrollen durch, um zu beweisen, dass alle Kryptowährungen tatsächlich verfügbar sind. Keine leeren Versprechen, sondern überprüfbare Fakten.
Kraken ist kein Hype oder eine schnell gestartete Plattform. Es ist eine Kryptobörse, die auf den Lektionen der Vergangenheit aufbaut. Gerade deshalb ist Kraken heute eine der stabilsten, sichersten und zugänglichsten Plattformen weltweit.