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Bitcoin im Wert von 141 Millionen Dollar zurück nach Deutschland: Steht ein neuer Verkauf bevor?

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Bitcoin Nachri…
Historisch: 1,14 Milliarden USD fließen aus Bitcoin-ETFs ab

Foto: Gsign76/Shutterstock

Die deutsche Regierung hat kürzlich erhebliche Bitcoin-Ströme im Wert von etwa 141 Millionen US-Dollar erhalten. Insgesamt handelt es sich um 2442 Bitcoin (BTC), die sie zurückerhalten haben. Das ist sehr auffällig angesichts der umfangreichen aktuellen Verkäufe unserer östlichen Nachbarn.

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Deutsche Regierung erhält Tausende Bitcoins zurück

Die deutsche Regierungs-Wallet erhielt gestern Abend spät die Tausende Bitcoins zurück. Es handelt sich um die gleiche Wallet, die für das Versenden großer Mengen an Bitcoins an Börsen verantwortlich ist. Nach Angaben von Arkham Intelligence erhielt der Staat diverse Mengen an Bitcoins von Kryptobörsen.

Die Krypto-Börse Kraken gab 903 Bitcoin (52,3 Millionen Dollar) zurück. Die deutsche Regierung erhielt auch zehn Bitcoin (575.000 Dollar) von Bitstamp. Schließlich erhielt sie noch Kryptowährung von Wallets, die von Arkham Intelligence nicht markiert wurden. Hierbei handelt es sich um einen Zustrom von 1529 Bitcoin (88,6 Millionen Dollar), so die Onchain-Analytics-Plattform.

Die Bitcoin-Zuflüsse sind im Vergleich zu den massiven Verkäufen der Behörden auffällig. Der Forschungsdirektor von The Block hat dafür eine einfache Erklärung. Steven Zheng, so der Name des Direktors, sieht die Rückflüsse als Teil des Gesamtbestandes, der von Deutschland nicht verkauft wurde.

“Es handelt sich wahrscheinlich um unverkaufte Bitcoins als Teil eines Verkaufsabkommens zwischen der Kryptobörse und dem Land”, ließ er verlauten.

Deutsche Mitschuld an blutiger Kryptomarkt

In den letzten Wochen stand Deutschland im Mittelpunkt des Interesses der Krypto-Branche. Am 4. Juli verkauften Deutsche über 172 Millionen Dollar in Bitcoin auf Plattformen wie Coinbase, Kraken und Bitstamp. Insgesamt wurden 7.583 BTC verkauft, was einem Wert von 435 Millionen Dollar entspricht.

Nicht alle waren damit einverstanden. Der Kryptomarkt brach massiv ein und auch deutsche Politiker waren dagegen. Ein Bundestagsabgeordneter teilte in einem Brief mit, dass er mit dem Verkauf von Bitcoins nicht einverstanden sei. Seiner Meinung nach sollte das Land eine Bitcoin-Strategie entwickeln, um die Währung als Reserve gegen die Fiat-Währung einzusetzen.

Der Bitcoin-Kurs ist seit dem 4. Juli um rund 15 Prozent gefallen, was unter anderem auf die Verkäufe aus Deutschland zurückzuführen ist. Damit ist der Kurs so niedrig wie seit Februar nicht mehr. Neben den Deutschen gilt auch die Schuldenzahlung von Mt. Gox als wichtiger Katalysator für den Preisverfall der Kryptowährung.

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Gino Presti

Gino Presti ist seit März 2024 bei Crypto Insiders. Seit 2017 ist er aktiv im Kryptowährungshandel und hat sich ein umfangreiches Wissen über den Kryptomarkt angeeignet. Ginos fundiertes Verständnis und seine Begeisterung für Kryptowährungen motivieren ihn, aktuelle Trends und Entwicklungen kontinuierlich zu verfolgen und sein Wissen mit einem breiteren internationalen Publikum zu teilen.

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