Gino Presti Gino Presti
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Fünf Signale, die auf einen Bitcoin-Crash hindeuten könnten

Bitcoin (BTC) entwickelt sich gut, aber behalte diese 5 Daten im Auge

Bitcoin-BTC
Fünf Anzeichen für einen möglichen Absturz des Bitcoin-Kurses

Foto: JOCA_PH/Shutterstock

In diesem Monat hat die größte Kryptowährung, Bitcoin (BTC), bereits einen starken Anstieg verzeichnet. Wenn Coins so stark steigen, stellt sich immer die Frage, wo der Höchststand liegen wird. Anleger möchten schließlich ihre Bestände zum höchstmöglichen Punkt verkaufen.

Laut dem Datenanalysten CryptoQuant gibt es fünf Indikatoren, die auf einen Bitcoin-Crash hinweisen könnten. Aktuell hat einer davon bereits ein Warnsignal ausgegeben, das einen möglichen Rückgang ankündigt.

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Wird Bitcoin steigen oder fallen?

Die Analysten von CryptoQuant teilten am Dienstagabend einen Post auf der Social-Media-Plattform X, in dem sie fünf Indikatoren beschrieben. Diese Tools könnten ihrer Meinung nach bei der Bestimmung des Bitcoin-Höchststands helfen, damit Anleger wissen, wann sie kaufen oder verkaufen sollten.

Obwohl Indikatoren wichtige Informationen über den Marktzustand liefern können, bleibt die Kursprognose stets schwierig und lässt sich nicht auf einzelne Faktoren zurückführen. Es ist daher besonders wichtig, beim Kauf oder Verkauf von Kryptowährungen stets sorgfältig vorzugehen.

Fear & Greed Index, MVRV-Ratio und neues Kapital

Der Fear & Greed Index ist ein einfacher Indikator zum Einstieg, da er unter Krypto-Anlegern sehr bekannt ist. Dieser Index zielt darauf ab, das Marktsentiment zu erfassen.

Ein Wert zwischen 80 und 100 deutet auf einen übermäßig gierigen Markt hin, was meist bedeutet, dass ein Höchststand erreicht ist. Liegt der Wert hingegen unter 20, bedeutet dies, dass die Chance auf einen Preisanstieg wieder sehr hoch ist.

Die Market Value To Realized Value (MVRV) Ratio ist laut CryptoQuant ebenfalls von großer Bedeutung. Dieser Indikator vergleicht die Gesamtzahl der geschürften Bitcoins mit dem aktuellen Preis aller Coins. Wenn die Ratio über 3,7 liegt, ist dies nach Ansicht des Analysten das Signal für einen erreichten Höchststand. Aktuell liegt die Ratio bei 2,67, weshalb es derzeit keine Warnsignale gibt, Bitcoins zu verkaufen.

Der Zufluss von neuem Kapital in den Kryptomarkt ist oft auch ein deutliches Signal. Ohne diesen Zufluss würde die Kraft eines Kursanstiegs kontinuierlich abnehmen. Diese Information lässt sich aus dem sogenannten Bitcoin’s realized cap growth ablesen.

Eine Grafik zeigt, wie viel neues Kapital in den Markt fließt. Derzeit fließt noch relativ viel neues Kapital in die Kryptowährungen. Daraus lässt sich schließen, dass die Wahrscheinlichkeit eines Rückgangs noch nicht sehr hoch ist.

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Bitcoin-Bewegungen und Verkäufe von Langzeithaltern

Auch die Menge an Bitcoins, die zu Derivate-Handelsplattformen verschoben wird, ist laut CryptoQuant ein interessanter Indikator. Sie verwenden dafür den Inter-Exchange Flow Pulse (IFP), der genau zeigt, wie viel mit der Kryptowährung verschoben wird. Aktuell verschieben Krypto-Händler weiterhin Bitcoins zu diesen Plattformen, wodurch ein Rückgang noch nicht unmittelbar bevorstehen dürfte.

Der letzte zu beachtende Indikator ist der Coin Days Destroyed Indikator. Dieser konzentriert sich darauf, wie viele Langzeithalter ihre Bitcoins verkaufen. Häufig verkauft diese Gruppe von Händlern ihre Bitcoins, wenn sich der Höchststand nähert.

Wenn der Indikator einen Wert über 15 bis 20 Millionen anzeigt, sollte dies als Warnsignal verstanden werden. Während der Rally zu Beginn dieses Jahres stieg dieser Wert sogar auf etwa 24 Millionen. Aktuell liegt der Wert bei 15,1 Millionen, was als tatsächliches Signal gewertet werden kann, sofern er nicht schnell wieder abnimmt.

Die Wahrscheinlichkeit eines deutlichen Rückgangs des Bitcoin-Kurses ist derzeit und nach diesen Indikatoren noch nicht sehr hoch. Dennoch scheint sich eine erste Warnung anzudeuten, die darauf hinweisen könnte, dass ein Rückgang in der kommenden Zeit wahrscheinlicher werden könnte.

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Gino Presti

Gino Presti ist seit März 2024 bei Crypto Insiders. Seit 2017 ist er aktiv im Kryptowährungshandel und hat sich ein umfangreiches Wissen über den Kryptomarkt angeeignet. Ginos fundiertes Verständnis und seine Begeisterung für Kryptowährungen motivieren ihn, aktuelle Trends und Entwicklungen kontinuierlich zu verfolgen und sein Wissen mit einem breiteren internationalen Publikum zu teilen.

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