Gino Presti Gino Presti
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Aufsichtsbehörde klassifiziert Bitcoin und Ethereum als Rohstoffe

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Regulierungsbehörde stuft Bitcoin und Ethereum als Waren ein

Foto: Lukas Heldak/Shutterstock

Die Diskussion, ob Bitcoin (BTC) und Ethereum (ETH) als Rohstoffe oder als Wertpapiere betrachtet werden sollten, hat seit Jahren andauert. Trotz mehrerer Aussagen von amerikanischen Richtern und Aufsichtsbehörden besteht bis heute keine klare Entscheidung.

Kursänderung bei SEC: von Konfrontation zu Zusammenarbeit mit Krypto
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CFTC-Chef spricht über mehr Kontrolle bei Kryptowährungen

In den Vereinigten Staaten gibt es verschiedene Regulierungsbehörden. Neben der bekannten Securities and Exchange Commission (SEC) gibt es auch die Commodity Futures Trading Commission (CFTC). Letztere beschäftigt sich im Gegensatz zur SEC nur mit Commodities, also Handelswaren, die als Rohstoffe angesehen werden.

An der Spitze der CFTC steht Rostin Benham. Er sprach am 9. Juli den US-Senatsausschuss für Landwirtschaft, Ernährung und Forsten an. In seiner Rede verwies er auf ein aktuelles Urteil eines Gerichts in Illinois. In diesem Urteil wurden sowohl Bitcoin als auch Ethereum als Rohstoffe eingestuft. Ebenso wurden die Münzen Olympus (OHM) und KlimaDAO (KLIMA) mit demselben Stempel versehen. Auch sie sollten als Rohstoffe betrachtet werden.

Der Gerichtsfall, auf den Benham hinwies, betraf einen sogenannten Ponzi-Betrug in Höhe von nicht weniger als 120 Millionen Dollar. Während der Anhörung wurde der angeklagte Betrüger des Betrugs angeklagt.

Benham verwies auch auf einen Bericht aus dem Jahr 2022. In dem von der Financial Stability Oversight Council erstellten Bericht wurde erwähnt, dass es eine Regulierungslücke für digitale Vermögenswerte gibt, die nicht als Wertpapiere angesehen werden können. In der Schlussfolgerung des Berichts wurde auch empfohlen, der Aufsichtsbehörde mehr Befugnisse für eine bessere Kontrolle der digitalen Vermögenswerte, mit denen gehandelt werden wird, zu gewähren.

Laut Benham leisten andere Aufsichtsbehörden nicht genug. Dieser Weg kann nicht fortgesetzt werden, da immer größere Risiken für die Finanzmärkte und ihre Anleger entstehen. Benham schloss mit dem Rat ab, einen anderen Weg zu gehen. Einen, bei dem ein regulatorischer Rahmen für diese Art von Handelswaren aufgestellt wird.

Verschiedene Maßnahmen, die die CFTC ergreifen kann

Der Vorsitzende der CFTC glaubt, dass die Aufsichtsbehörde bereit ist, mehr zu tun. In seiner Rede nannte er fünf verschiedene Prioritäten, die seine Organisation durchsetzen könnte, um Kryptowährungen besser zu kontrollieren. Eine dieser Prioritäten war die Anwendung des Know-Your-Customer-Prinzips (KYC), bei dem Kunden ihre persönlichen Daten registrieren müssen.

Die SEC und die CFTC haben eine lange Geschichte der Zusammenarbeit, die eine starke und robuste Regulierung von Rohstoffen und Derivaten ermöglicht„, schloss Benham.

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Gino Presti

Gino Presti ist seit März 2024 bei Crypto Insiders. Seit 2017 ist er aktiv im Kryptowährungshandel und hat sich ein umfangreiches Wissen über den Kryptomarkt angeeignet. Ginos fundiertes Verständnis und seine Begeisterung für Kryptowährungen motivieren ihn, aktuelle Trends und Entwicklungen kontinuierlich zu verfolgen und sein Wissen mit einem breiteren internationalen Publikum zu teilen.

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