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Die Europäische Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde (ESMA) will Kryptounternehmen verpflichten, nur Mitarbeiter einzustellen, die Ahnung von der Materie haben. So können Anleger besser geschützt werden, und Dienstleister stellen nur wirklich qualifiziertes Personal ein. Welche Anforderungen muss das Personal erfüllen?
Schutz für Krypto-Anleger
Die europäische MiCA-Verordnung will Anbieter verpflichten sicherzustellen, dass Mitarbeiter, die über Krypto-Assets beraten oder informieren, über ausreichendes Wissen verfügen. Die vorgeschlagenen Richtlinien sollen einen Rahmen für die Bewertung der Kompetenz von Mitarbeitern auf EU-Märkten schaffen.
Am 17. Februar hat die Europäische Behörde (ESMA) ein Beratungsdokument veröffentlicht, um Interessenten zu informieren und mögliches Feedback zu erhalten. Die Richtlinien zielen darauf ab, Anleger besser zu schützen und damit das Vertrauen in Kryptomärkte zu stärken.
Dies wollen sie durch Qualitätsstandards für das beteiligte Personal erreichen. Kryptowährungen werden oft als volatil bezeichnet und können äußerst komplex sein. Bei der Bereitstellung von Informationen über die Risiken muss daher besondere Sorgfalt angewendet werden.
Qualitätsstandards für Personal und Kontrolle
Zunächst ist die Europäische Behörde der Meinung, dass das Personal mindestens ausreichend Erfahrung im Fachgebiet haben muss. Dabei müssen sie einen Abschluss in einem relevanten Fachgebiet besitzen. Das Personal muss auch über die wichtigsten Risiken im Zusammenhang mit Krypto-Assets informiert sein.
Zudem sollten sie mit der Blockchain-Technologie vertraut sein und Kenntnisse über die Marktmechanismen haben. Nicht unwichtig, sie müssen auch über Vorschriften und Steuern informiert sein. Krypto-Dienstleister sollten jährlich testen, ob das Personal noch fachkundig genug ist.
Richtlinien werden immer umfangreicher
Im Juni 2023, wie zuvor unter Regierung und Regulierung zu lesen war, wurde von der Europäischen Union die Verordnung „Markets in Crypto-Assets“ (MiCa) veröffentlicht. Seitdem stehen Kryptobörsen vor der großen Herausforderung, diese Vorschriften zu erfüllen.
So drängte die Aufsichtsbehörde im Januar noch darauf, Maßnahmen gegen Kryptowährungen zu ergreifen, die nicht den MiCa-Vorschriften entsprachen. Darunter fiel unter anderem der viel genutzte Stablecoin USDT von Tether.
Mit dem Vorschlag dieser Richtlinien scheint die Aufsichtsbehörde erneut einen Schritt zu unternehmen, um den Regulierungsrahmen so vollständig wie möglich zu gestalten. Sie hoffen, damit die großen Risiken des Kryptomarktes zu verringern.
Wenn die Richtlinie offiziell in Kraft tritt, müssen sich Börsen daran halten, um in Europa operieren zu dürfen. Börsen wie OKX, Crypto.com und Coinbase haben Lizenzen erhalten oder streben danach, diese zu erhalten.
Die Aufsichtsbehörde sucht nach Feedback oder Empfehlungen. Bis zum 22. April hast du die Möglichkeit, darauf zu reagieren. Die Veröffentlichung der endgültigen Richtlinien wird für das dritte Quartal dieses Jahres erwartet.