Gino Presti Gino Presti
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Immer mehr Kryptobörsen von Google und Behörden blockiert

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Wallets und Bo…
Immer mehr Krypto-Börsen von Google und Regierungen blockiert

Foto: M-SUR/Shutterstock

Immer mehr Kryptobörsen werden von Google und Behörden bei der Jagd nach Geldwäsche, Betrug und Täuschung in der Kryptowelt blockiert.

Verschiedene Börsen werden als Vehikel für betrügerische Handlungen oder als nicht registrierte Virtual Asset Service Provider betrachtet.

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Südkorea bittet Google als Polizist

Südkorea hat Google gebeten, 17 Kryptobörsen zu blockieren, die ohne Registrierung mit Kryptowährung handeln. Ihre Financial Intelligence Unit (FIU), die sich mit Geldwäschebekämpfung und Terrorismusfinanzierung beschäftigt, hat Google gebeten, wichtige Börsen zu blockieren. Dies sind Plattformen wie KuCoin, Poloniex und MEXC.

Ab dem 25. März 2025 wird es nicht mehr möglich sein, Updates für Apps dieser Börsen über den Google Play Store herunterzuladen. Eine knappe Woche zuvor hatte die FIU bereits mitgeteilt, dass sie nicht registrierte Virtual Asset Service Provider bekämpfen würde, ähnlich wie MiCA in der EU.

Südkorea hat einen Ruf für strenge Kryptoregulierung, sie haben sogar die große südkoreanische Börse Upbit angewiesen, bestimmte Dienste einzustellen. Im Jahr 2022 hat die FIU bereits versucht, 16 ausländische Börsen zu blockieren, in Zusammenarbeit mit südkoreanischen Banken und Zahlungsdiensten.

Ist dies der Vormarsch von Regulierung und Kryptobeschränkungen?

Im Januar 2024 gab es bereits eine große Aktion der indischen Regierung, bei der sie den Zugang zu unter anderem Binance, Kraken und KuCoin blockierten.

Ende 2024 trat das MiCA-Gesetz (Markets in Crypto Assets Regulation) in der EU in Kraft. Dadurch befürchten viele in der EU Störungen der Kryptoindustrie. Anonyme Kryptotransaktionen werden verboten, wodurch gehostete Wallets von Börsen unter Druck geraten.

In den Vereinigten Staaten ist mit dem Abgang von Gary Gensler von der Securities and Exchange Commission eine gewisse Atempause eingetreten. Aber es gibt immer noch Stimmen gegen nicht registrierte Börsen und Securities.

Es sieht danach aus, dass die vogelfreien Tage der Kryptowährung in der Welt vorbei sind. Regulierungen und Blockaden werden in den meisten Regionen ein normales Phänomen werden. Es ist ein Schritt in Richtung Professionalisierung – aber auch ein Schritt weg von der ursprünglichen Ideologie von Bitcoin (BTC).

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Gino Presti

Gino Presti ist seit März 2024 bei Crypto Insiders. Seit 2017 ist er aktiv im Kryptowährungshandel und hat sich ein umfangreiches Wissen über den Kryptomarkt angeeignet. Ginos fundiertes Verständnis und seine Begeisterung für Kryptowährungen motivieren ihn, aktuelle Trends und Entwicklungen kontinuierlich zu verfolgen und sein Wissen mit einem breiteren internationalen Publikum zu teilen.

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